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MS6 TRAVEL & MUSIC

Künstler & Programm

Kaum ein anderes Land bringt der klassischen Musik eine so große Wertschätzung entgegen wie Japan. Dies war einer der Gründe, Sea & Music nach fast zwanzig Jahren erstmals hierherzubringen. Entstanden ist ein Programm von großer Vielfalt und künstlerischer Tiefe. Maxim Vengerov, Marina Rebeka, Bomsori, Arturo Chacón-Cruz, Jan Lisiecki und Chu Yi-Bing – sie alle sind auf den großen Konzertbühnen der Welt zu Hause. Auf dieser Reise erleben Sie sie aus nur wenigen Metern Entfernung. Als Ausdruck unserer Bewunderung und unseres Respekts für Japans Tradition und sein Engagement für die klassische Musik haben wir zudem Musiker aus den renommiertesten Orchestern des Landes zu einem Ensemble vereint: dem Sea & Music Orchestra. Es eröffnet uns die besondere Gelegenheit, jene Hingabe zu erleben, mit der klassische Musik in Japan gespielt wird.

„Vengerov spielt die Violine mit schier unglaublicher Leichtigkeit. Doch es ist die Ekstase, mit der er die Musik erfüllt, die ihn vielleicht zum größten Virtuosen von allen macht."

The Independent

“Vengerov verkörpert den Gipfel der Geigenkunst, er bewegt sich in einer Sphäre technischer Brillanz und zugleich tiefer emotionaler Ausdruckskraft, getragen von feuriger Intensität.” 

Le Temps

Maxim Vengerov

Violine

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“Die Stimme der lettischen Sopranistin ist wunderschön und reicht von naiv verführerisch bis entsetzt dramatisch. ”

Die Presse

“Gesang der absoluten Spitzenklasse –

eine herausragende Künstlerin. ” 

BBC Music Magazine

Marina Rebeka

Sopran

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“Eine der dynamischsten und aufregendsten Solistinnen der internationalen Konzertszene." 

BBC Music

“Eine längst weltweit gefeierte Violinvirtuosin. ” 

Die Presse

Bomsori

Violine

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“Makellos, lyrisch und intelligent. ” 

New York Times

“Ein Musiker von außergewöhnlicher Kultiviertheit und Vorstellungskraft. ”

Boston Globe

Jan Lisiecki

Klavier

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“Eine wunderschöne Stimme, durchdrungen von Sonne und Poesie. ”

The Washington Post

“Eine längst weltweit gefeierte Violinvirtuosin.” 

Die Presse

Arturo Chacón-Cruz

Tenor

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“Wenn in China vom Violoncello die Rede ist, führt an Chu Yi-Bing kein Weg vorbei.”

Harbin News

“In seinen humorvollen und klugen Erläuterungen gewinnt die Musik unmittelbar lebendige Kraft.” 

Sina News

Chu Yi-Bing

Cello

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Konzert und Begegnung im Higashi-Hongan-ji-Tempel

Kyoto | 28. Oktober 2027

Ein Teil dieses musikalischen Tages in Kyoto findet im Goei-do selbst statt, der Haupthalle des Tempels. Mit einer Länge von 76 Metern und einer Höhe von 38 Metern ist sie das größte Holzgebäude in Kyoto und eines der größten der Welt.

Der andere Teil verlagert sich in die Empfangshalle des Tempels, einen unterirdischen Raum, der 1998 vom Architekten Shin Takamatsu fertiggestellt wurde. Seine einzige sichtbare Spur oberirdisch ist ein in die Erde eingelassenes Oberlicht – ein Ort, an dem historische und zeitgenössische Architektur auf ungewöhnliche Weise aufeinandertreffen.

Maxim Vengerov gestaltet zusammen mit Nobutaka Yoshizawa an der Koto und Junya Okochi an der Shakuhachi dieses zweiteilige Erlebnis: westliche und östliche Klangwelten in zwei bemerkenswerten Räumen unter einem Dach, das seit Jahrhunderten Zeuge stiller und klangvoller Hingabe ist.

Junya Okochi

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Junya Okochi studierte Shakuhachi an der Toho Gakuen Musikschule in Tokio und absolvierte das traditionelle Musikprogramm des Senders NHK. Als wahrer Grenzgänger komponiert er eigene Werke und tritt ebenso gern mit Sinfonieorchestern wie mit Tänzern, Theaterschaffenden und Kalligrafen auf. 2012 wurde er vom japanischen Außenministerium für sein Engagement im kulturellen Austausch ausgezeichnet, und seit 2018 veröffentlicht er Alben bei einem großen Plattenlabel.

Nobutaka Yoshizawa

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Nobutaka Yoshizawa saß im Alter von sieben Jahren zum ersten Mal an der Koto, in seiner Heimatpräfektur Tochigi. Heute zählt er zu Japans führenden Spielern der 17- und 20-saitigen Koto, Instrumente, die dem traditionellen Klang eine orchestrale Tiefe verleihen. Seine Karriere führte ihn zum Huddersfield Contemporary Music Festival in England und zum MATSURI-Festival in Gaziantep, Türkei. 2016 ernannte ihn Tochigi zum offiziellen „Botschafter der Zukunft“ – eine Auszeichnung für Künstler, die die japanische Kultur in die Welt tragen.

Konzert und Begegnung im Higashi-Hongan-ji-Tempel

Kyoto | 28. Oktober 2027

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Ein Saal, geformt wie das Meer

Für Meer & Musik 2027, unsere allererste Reise rund um Japan, haben wir ein Orchester zusammengestellt, das es in dieser Besetzung nur ein einziges Mal geben wird. Gemeinsam mit Mikio Unno haben wir Musikerinnen und Musiker zusammengebracht, die führende Positionen in einigen der renommiertesten Orchester Japans innehaben und sich ausschließlich für diese Reise zu einem einzigartigen Ensemble vereinen.

Mikio Unno wuchs in einer Musikerfamilie auf. Er ist ein vielseitiger Cellist mit einem breit gefächerten Repertoire, das vom Barock über Klassik und Romantik bis hin zur zeitgenössischen Musik reicht. Mit mehr als 100 Konzerten pro Jahr ist er regelmäßig als Gast-Solocellist bei bedeutenden Orchestern wie dem Tokyo Philharmonic Orchestra, dem Japan Philharmonic Orchestra und dem Kanagawa Philharmonic Orchestra tätig. Daneben blickt er auf eine umfangreiche Karriere als Solist und Kammermusiker zurück.

Sein künstlerisches Schaffen umfasst außerdem die historische Aufführungspraxis auf historischen Instrumenten sowie Arrangieren, Komponieren, Dirigieren und Improvisieren. Darüber hinaus ist er als Dozent am Toho College of Music tätig.

“Wenn in China vom Violoncello die Rede ist, führt an Chu Yi-Bing kein Weg vorbei.”

Harbin News

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„Für die allererste Meer & Musik Reise in Japan habe ich Musikerinnen und Musiker zusammengebracht, die in führenden Positionen in Orchestern in ganz Japan tätig sind, um gemeinsam ein Ensemble zu bilden. Wir hoffen, dass Sie die wunderschöne Natur Japans in vollen Zügen genießen werden, und werden unser Bestes geben, Ihnen unvergessliche musikalische Darbietungen zu schenken.“ Mikio Unno

Eine Premiere am Tag der Kultur

Das Konzert findet am 3. November im Umi no Hall, dem „Saal des Meeres“, statt – dem großen Saal des Dream Ship, Shimonosekis Kultur- und Bildungszentrum am Ufer der Kanmon-Straße. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2010 ist der Saal mit seinen 805 Plätzen die erste Adresse der Stadt für klassische Musik, Oper und Tanz. Seine Architektur wurde bewusst dem Bild sich überlagernder Wellen und eines tiefblauen Meeres nachempfunden – der Name ist also weit mehr als nur eine Bezeichnung.

Der 3. November ist zugleich der Tag der Kultur (Bunka no Hi), einer der bedeutendsten Feiertage Japans. Seine Geschichte geht auf die Verkündung der japanischen Nachkriegsverfassung am 3. November 1946 zurück. 1948 wurde der Feiertag offiziell eingeführt, um jene Werte zu würdigen, die in der Verfassung verankert sind: Kultur, Freiheit und Frieden. Höhepunkt des Tages ist die Verleihung des Kulturordens im Kaiserpalast in Tokio. Dabei würdigt der Kaiser persönlich herausragende Leistungen in Kunst, Literatur, Wissenschaft und Gesellschaft – mit der höchsten kulturellen Auszeichnung des Landes. In ganz Japan öffnen an diesem Tag Museen und Galerien bei freiem Eintritt ihre Türen, während in Städten und Gemeinden Festumzüge stattfinden.

Für die Menschen in Japan ist der Tag der Kultur weit mehr als ein arbeitsfreier Tag. Es ist ein gemeinsamer Moment, in dem das Land innehält und jene künstlerischen und intellektuellen Errungenschaften feiert, die seine Identität geprägt haben. Dass das Meer & Musik Orchestra ausgerechnet an diesem Tag sein allererstes Konzert gibt, verleiht der Premiere eine zusätzliche Bedeutung. Kaum ein Ort und kaum ein Datum könnten passender sein.

In Ihrer Reise inklusive: 3. November, Shimonoseki, Umi no Hall.
Siehe Tag 9 im Reiseverlauf.

Mehr über Meer & Musik

Mehr über die Künstler dieser Reise erfahren Sie auf unserer Seite Künstler & Programm.

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